Stand: 17.04.2020 12:00 Uhr

Liebe Kunden,

wir hoffen, dass Sie nach den Osterfeiertagen in der noch laufenden "kurzen" Arbeitswoche mit den am Mittwoch beschlossenen ersten Lockerungen auch für Ihre Unternehmen damit ein "Licht am Ende des Tunnels" ausmachen können.

Zu dem im letzten Newsletter avisierten KfW-Schnellkredit 2020 haben sich inzwischen abgezeichnet, dass das Produkt bei der KfW wohl bereits Anfang der kommenden Woche fertiggestellt sein wird. Insofern rechnen wir damit, dass eine technische Beantragung ab dem 22. April 2020 möglich sein kann.

Darüber hinaus hat sich in der Fördermittellandschaft nunmehr auch seitens der  Landwirtschaftlichen Rentenbank / LR-Bank eine Lösung für unsere Landwirte und Baumschulen ergeben. Ab sofort bietet sie mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) für von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen Liquiditätssicherungsdarlehen an, die mit einer Bürgschaft kombiniert sind.

Eckpunkte:

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen der Landwirtschaft, einschließlich des Wein- und Gartenbaus, der Forstwirtschaft sowie der Fischerei und Aquakultur
  • Ratendarlehen mit einer Laufzeit von 4 oder 6 Jahren
  • Die Darlehen werden bei kleinen und mittleren Unternehmen zu 90 % und bei Großunternehmen zu 80 % verbürgt. Die verbürgten Liquiditätssicherungsdarlehen betragen mindestens 20.000 Euro und höchstens 3 Mio. Euro
  • Erläuterung, inwiefern der Liquiditätsbedarf durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurde

 

Die verbürgten Darlehen werden wie gewohnt über uns als Ihre Hausbank vergeben und müssen bei uns beantragt werden. Erste Details können Sie den beiden beigefügten Informationsschreiben entnehmen.

LR Info-Bürgschaftsprogramm - 2020
LR Programm-Förderung der Landwirtschaft

Ebenfalls gilt auch weiterhin das Motto "bereits morgen können sich Neuigkeiten ergeben haben". Daher bitten wir Sie, sich stets auch über die jeweiligen Internetseiten Ihrer Volksbank Westerstede eG sowie der KfW, der LR-Bank, der NBank und des Bundesfinanzministeriums tagesaktuell zu informieren.

Bei Rückfragen steht Ihnen wie gewohnt Ihr Kundenberater zur Verfügung - bitte sprechen Sie uns an.

Wir halten Sie auch weiterhin bei hilfreichen Neuigkeiten "auf dem Laufenden" und wünschen Ihnen und Ihren Familien heute ein schönes, sonniges Wochenende.

Bitte bleiben Sie gesund!


Stand: 09.04.2020 16:30 Uhr

Liebe Kunden,

nach turbulenten Tagen haben sich die technischen Schwierigkeiten bei der Beantragung der Liquiditätshilfen und Zuschüsse bei der NBank inzwischen weitestgehend normalisiert. Wir hoffen, dass Sie im Falle der Beantragung erfolgreich "durchgekommen" sind. Nach unseren Beobachtungen sind inzwischen im Laufe dieser Woche bereits etliche Gelder an unsere Kunden ausgezahlt worden.

Neuigkeiten gibt es inzwischen auf Seiten der Förderkredite der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Neben der "bekannten" Variante KfW-Sonderprogramm für etablierte und junge Unternehmen (KfW-Unternehmerkredit (037/047), ERP-Gründerkredit - Universell (073/074/075/076)) mit 90 bzw. 80 % Haftungsfreistellung hat die KfW inzwischen einige konstruktive Anregungen aus Bankenkreisen aufgenommen und in dem neuen

KfW-Schnellkredit 2020

umgesetzt. Für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern gibt es beispielsweise längere Laufzeiten und freie Sondertilgungsmöglichkeiten bei einheitlichen Eintritts- und Finanzierungsbedingungen.

Die bisher feststehenden Einzelheiten können Sie diesem als Anhang Informationsblatt entnehmen:

KFW-Schnellkredit 2020

Die bisher bei uns einzureichenden Unterlagen  (Jahresabschluss 2018, Jahresend-BWA 12/2019 und Liquiditätsplan für die kommenden 6 Monate) sind auch weiterhin zu beachten. Eine Beantragung ist nach heutigem Stand voraussichtlich Ende April 2020 und sodann bis zum 31.12.2020 möglich.

Ebenfalls gilt auch weiterhin das Motto "bereits morgen können sich Neuigkeiten ergeben haben". Daher bitten wir Sie, sich stets auch über die jeweiligen Internetseiten Ihrer Volksbank Westerstede eG sowie der KfW, NBank und des Bundesfinanzministeriums tagesaktuell zu informieren.

Bei Rückfragen steht Ihnen wie gewohnt Ihr Kundenberater zur Verfügung - bitte sprechen Sie uns an.

Wir halten Sie auch weiterhin bei hilfreichen Neuigkeiten "auf dem Laufenden" und wünschen Ihnen und Ihren Familien heute ein frohes Osterfest.

Bitte bleiben Sie gesund!


Stand: 27.03.2020 11:30 Uhr

Liebe Kunden,

auf Grund erheblicher Serverprobleme ist es kaum möglich, die Zuschussbeantragung bei der NBank durchzuführen.

Damit Sie im Erfolgsfall alle erforderlichen Informationen und Unterlagen bereit haben, können Sie sich an dieser Hilfestellung orientieren.

Es ist daher sinnvoll, Unterlagen wir Ihre Gewerbeanmeldung / Handelsregisterauszug oder die De-Minimis-Beihilfeerklärung (das PDF per "Rechtsklick abspeichern, da nicht jeder Browser das Dokument korrekt anzeigen kann, danke.) bereits ausgefüllt als PDF vorzubereiten.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen zu können und wünschen Ihnen und Ihren Familien zunächst ein "Schönes Wochenende".

Bleiben Sie gesund!


Stand: 26.03.2020 16:15 Uhr

Liebe Kunden,
wie bereits in unserem ersten Newsletter angekündigt, haben wir uns zur Koordinierung der Rückrufmenge dazu entschlossen, eine eigene Firmenkunden-Hotline einzurichten.

Sie erreichen Ihre bekannten Berater nach wie vor unter den bekannten Durchwahlnummern. Die Telefone sind jedoch alle auf die neue Hotline-Nummer 04488 510-97 umgestellt.

Wir wollen damit sicherstellen, dass Sie in der gewohnten Qualität betreut werden.


Aktuelles zur Antragsstrecke der Zuschüsse bei der NBank:

Über die bisher bekannten Informationen hinausgehend, ist bei der Antragstellung bei der NBank unter Umständen auch eine Erklärung zum Thema "De Minimis-Beihilfen" erforderlich.

Das entsprechende Formular finden Sie hier (das PDF per "Rechtsklick" abspeichern, da nicht jeder Browser das Dokument korrekt anzeigen kann, danke).

Weiterhin gilt das Motto "bereits morgen können sich Neuigkeiten ergeben haben". Daher bitten wir Sie, sich stets auch über die jeweiligen Internetseiten Ihrer Volksbank Westerstede eG sowie der KfW, NBank und des Bundesfinanzministeriums tagesaktuell zu informieren.

Bei Rückfragen steht Ihnen wie gewohnt Ihr Kundenberater zur Verfügung - bitte sprechen Sie uns an.

Wir halten Sie auch weiterhin bei hilfreichen Neuigkeiten "auf dem Laufenden".

Bitte bleiben Sie gesund!  


Stand: 26.03.2020 9:30 Uhr

Liebe Kunden,

wie bereits vermutet, überschlagen sich vielfach die Ereignisse und Neuigkeiten rund um die Finanzierungsmöglichkeiten zur Hilfestellung im Rahmen der Krise.

Daher haben wir erneut einige wichtige Neuigkeiten für Sie zusammengestellt. Dabei haben sich einige am letzten Freitag (20.03.2020) veröffentlichte Informationen (z. B. wurde die Bearbeitung des Zuschussfragebogens an die NBank wegen Überlastung eingestellt).bereits überholt.

Im Einzelnen:

1. Zuschuss NBank

1.1 Kredit für kleine und mittlere Unternehmen
Das Land wird kurzfristig Kredite von bis zu 50.000 Euro pro Fall als Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen zur Verfügung stellen. Das Besondere dabei ist, dass diese Liquiditätshilfe direkt von der NBank vergeben wird und dafür keine Sicherheiten erbracht werden müssen.

Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben und Perspektiven aufweisen, jedoch z. B. auf Grund von temporären Umsatzrückgängen im Zuge der Corona-Krise einen erhöhten Liquiditätsbedarf aufweisen, zu unterstützen.

1.2. Kredit für Kleinunternehmen
Kleinunternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten sollen außerdem einen einmaligen Liquiditätszuschuss von bis zu 20.000 Euro beantragen können. Dieser Zuschuss wird gestaffelt nach der Anzahl der Betriebsangehörigen zur Verfügung gestellt.
Diese Hilfen stehen auch Start-ups zur Verfügung, wenn diese jünger als 5 Jahre sind. Das gilt auch wenn diese vor Ausbruch der Corona-Krise noch keine schwarzen Zahlen geschrieben haben. Voraussetzung ist im Kern ein tragfähiges Geschäftsmodell und eine positive Einschätzung der weiteren Unternehmensentwicklung.

Wann können die Hilfen beantragt werden?
Wir arbeiten intensiv an der Detailabstimmung. Außerdem muss der Niedersächsische Landtag die Mittel noch freigeben. Daher wird für beide Förderprogramme eine Antragstellung voraussichtlich ab 25.03.2020 über das Kundenportal der NBank möglich sein.


2. Zuschussprogramm des Bundes
Für Kleinstunternehmer*innen bis max 10 Beschäftigte, Angehörige der Freien Berufe und Soloselbständige legt der Bund ebenfalls ein Soforthilfe-Zuschussprogramm auf.

Folgende Eckpunkte wurden vom Bundeskabinett beschlossen:
- Bis 9.000 Euro Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
- Bis 15.000 Euro Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)

Verwendungszweck:
Zuschuss zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, u.a. durchlaufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.ä. in Folge der Corona-Krise.
Das Programm hat die Bundesregierung am 23. März beschlossen. Noch in dieser Woche werden Bundestag und Bundesrat über dieses Programm entscheiden, sodass dieses Programm ebenfalls bald starten kann.

Die Mittel sollen über die Länder bereitgestellt werden. Für Niedersachsen wird dies die NBank sein.

Wann diese Mittel konkret beantragt werden können, ist zurzeit nicht bekannt.

Die Mittel aus dem Landes- und dem Bundesprogramm sind kombinierbar, allerdings darf die Inanspruchnahme von Landes- und Bundesmitteln nicht zur Überförderung führen! Es wird bei eiligem Hilfebedarf daher empfohlen, zunächst Mittel aus dem Zuschussprogramm des Landes zu beantragen und im zweiten Schritt falls nötig ergänzend aus dem Bundesprogramm.

 

3. Förderkredite der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)
KfW-Sonderprogramm 2020 zur Corona-Hilfe

KfW-Sonderprogramm für etablierte und junge Unternehmen (KfW-Unternehmerkredit (037/047), ERP-Gründerkredit - Universell (073/074/075/076))
Mit unserer Mail vom 20.03.2020 hatten wir Sie darüber informiert, dass die KfW im Rahmen des Schutzschirms für Unternehmen und Betriebe der Bundesregierung plant, auch neue Programme aufzulegen. Die KfW ist nun mit dem neuen KfW-Sonderprogramm 2020 in das Angebot eingestiegen. Dieses KfW-Sonderprogramm kann von Unternehmen in Anspruch genommen werden, die bedingt durch die Corona-Krise vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind.
Da dies einer beihilferechtlichen Genehmigung der EU Kommission bedurfte, hatten wir Sie zuletzt über eine temporäre Erweiterung der Förderbedingungen in den Programmen KfW-Unternehmerkredit (037/047) und ERP-Gründerkredit - Universell (073/074/075/076) informiert, die als Zwischenschritt ab dem 23.03.2020 zur Anwendung kommen sollten.
Bereits am 19.03.2020 hat die EU Kommission die beihilferechtliche Grundlage veröffentlicht und die KfW erwartet nun eine kurzfristige Notifizierung des KfW-Sonderprogramms 2020. Vor diesem Hintergrund wird die KfW das Sonderprogramm 2020 ab sofort anbieten, der am 18.03.2020 seitens der KfW angekündigte Zwischenschritt entfällt.

Darüber hinaus werden die Zinssätze für die Endkreditnehmer deutlich reduziert.
Für kleine und mittlere Unternehmen mit 90% Haftungsfreisteilung (047, 076) mit der Preisklasse A bis F beträgt der Zinssatz für Endkreditnehmer (Sollzinssatz) nun 1.00% p.a.
Für die Preisklasse G beträgt dieser 1,03% p.a., für die Preisklasse H 1,23% p.a. und die Preisklasse I 1,46% p. a.. Für Unternehmen oberhalb der KMU Definition mit 80% Haftungsfreistellung (037, 075) mit der Preisklasse A bis H beträgt der Zinssatz für Endkreditnehmer (Sollzinssatz) 2,00% p.a. und für die Preisklasse I 2,12% p.a.

Das KfW Sonderprogramm 2020 wird über die Programme KfW-Unternehmerkredit (037/047), ERP-Gründerkredit - Universell (073/074/075/076) sowie dem KfW-Sonderprogramm 2020 - Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung (855) umgesetzt, deren Förderbedingungen modifiziert und erweitert werden. Die entsprechenden Programmkonditionen lauten wie folgt:

Das Spektrum der Bonitäts-Besicherungsklassenkombinationen, die mit einer Haftungsfreistellung zugesagt werden können, wird um die Kombinationen 6/3, 7/1 und 7/2 ergänzt.
Betriebsmittelfinanzierungen werden mit einer Laufzeit bis zu 5 Jahren mit einem tilgungsfreien Anlaufjahr und als endfällige Variante mit 2 Jahren Laufzeit angeboten. Investitionsfinanzierungen werden mit einer Laufzeit bis zu 5 Jahren mit einem tilgungsfreien Anlaufjahr angeboten. Längere Laufzeiten werden in den beiden Programmen - unabhängig davon, ob eine Haftungsfreistellung beantragt wird - b.a.W. nicht mehr angeboten.
Die KfW bietet für kleine und mittlere Unternehmen nach der EU-Definition eine 90%-ige Risiko¬übernahme (Haftungsfreistellung) sowie für alle Unternehmen oberhalb dieser Grenze eine 80%-ige Risikoübernahme (Haftungsfreistellung) an, jeweils sowohl für Betriebsmittel als auch für Investitionen.
Der Kredithöchstbetrag je Unternehmensgruppe beträgt 1 Mrd. Euro. Er ist begrenzt auf:
25 % des Jahresumsatzes 2019 des antragstellenden Unternehmens oder
den aktuellen Liquiditätsbedarf des antragstellenden Unternehmens für die nächsten 18 Monate bei KMU bzw. 12 Monate bei großen Unternehmen (Höhe ist Ihnen gegenüber vom Unternehmen zu bestätigen) oder das Doppelte der Lohnkosten des Unternehmens im Jahre 2019. Darüber hinaus ist der Kredithöchstbetrag bei Kreditbeträgen über 25 Mio. Euro auf 50% der Gesamtverschuldung begrenzt.
Kredite unter voller Primärhaftung der Hausbank können aktuell aus technischen Gründen seitens der KfW im KfW-Unternehmerkredit (037/047) b.a.w. nicht beantragt und zugesagt werden. Sobald uns weitere Informationen der KfW vorliegen, werden wir Sie zeitnah informieren.

Anträge können ab sofort gestellt werden. Bitte beachten Sie die Vorlage der erforderlichen Unterlagen:

-Jahresabschluss 2018
-Jahresend-BWA 12/2019
-Liquiditätsplan für die kommenden 6 Monate

4. Förderkredite der LR-Bank (Landwirtschaftliche Rentenbank)

Das Gegenstück zur unter 3. beschriebenen gewerblichen Finanzierung für unsere Landwirte, Baumschulen, Lohnunternehmer etc. ist noch nicht so weit entwickelt, insbesondere was das Thema "Haftungsfreistellung" angeht. Nach den uns heute übermittelten Informationen wird aber auch dort sehr intensiv an vergleichbaren Lösungen gearbeitet.
Sobald es in diesem Refinanzierungsbereich neue Informationen gibt, kommen wir wieder auf Sie zu.

Auch heute gilt das Motto "bereits morgen können sich Neuigkeiten ergeben haben". Daher bitten wir Sie, sich stets auch über die jeweiligen Internetseiten Ihrer Volksbank Westerstede eG sowie der KfW, NBank und des Bundesfinanzministeriums tagesaktuell zu informieren.

Bei Rückfragen steht Ihnen wie gewohnt Ihr Kundenberater zur Verfügung - bitte sprechen Sie uns an.


Wir halten Sie auch weiterhin bei hilfreichen Neuigkeiten "auf dem Laufenden".

Bitte bleiben Sie gesund!