Volksbank Westerstede eG mit Geschäftsjahr 2017 zufrieden – Neues Bankensystem wurde erfolgreich eingesetzt -

Westerstede, 21 Juni 2018. Vorstand und Aufsichtsrat präsentieren auf der Vertreterversammlung im Waldhotel am Wittenheimer Forst eine positive Jahresbilanz / 6,0 Prozent Dividende werden an die Mitglieder ausgeschüttet / Systemumstellung wurde erfolgreich realisiert / Ausblick: Vorbereitung der Fusion mit der Raiffeisenbank Oldenburg eG.


Die Jahresergebnisse von 2017 sprechen eine eindeutige Sprache: Mit einem deutlichen Wachstum zeigt die positive Geschäftsentwicklung, dass es der Volksbank Westerstede eG gelingt, das Vertrauen der Kunden in das genossenschaftliche Geschäftsmodell weiterhin zu stärken. Eine Fokussierung auf eine persönliche sowie ganzheitliche kundenorientierte Beratung ließ die Kundenvolumina per Ende 2017 deutlich wachsen. So stieg das Gesamtkundenvolumen, also die Gesamtheit aller Einlagen und Kredite inklusive der von der Bank betreuten Produkte der genossenschaftlichen Verbundpartner um über 6,1 Prozent auf 573 Millionen Euro. „Unsere Kunden schätzen die individuelle, vertrauensvolle und auf langfristige Kundenbindung ausgerichtete Geschäftspolitik unseres Hauses. So besteht in unserer Bank traditionell eine lange Betriebszugehörigkeit - die daraus resultierende wertvolle Berufserfahrung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dient unseren Kunden in besonderem Maße“, so Christian Blessen, Vorstandsmitglied der Bank.

Die Bilanzsumme wuchs gegenüber dem Vorjahr um rund 6,5 Prozent auf 326 Millionen Euro an. Dieses Ergebnis stützt sich auf ein äußerst positives Plus von 6,9 Prozent auf 244 Millionen Euro im Bereich der Kundenkredite. „Die Kredite leisten einen Beitrag zu Wohlstand und zur Beschäftigung in unserem Geschäftsgebiet und sind damit ein Beleg für die gewissenhafte Erfüllung unseres Förderauftrages“, stellte Blessen heraus.

Aufgrund des positiven Gesamtergebnisses wurde den Mitgliedern am vergangenen Donnerstag im Rahmen der jährlich stattfindenden Vertreterversammlung eine Dividende von 6,0 Prozent vorgeschlagen. Die Entwicklung der Mitgliederzahlen verdeutlicht, dass das genossenschaftliche Bankenmodell in der Region gute Resonanz erfährt. Insgesamt 3343 Mitglieder verzeichnet die Westersteder Bank (Stand: 31.05.2018).

Das Jahr 2017 war weitgehend geprägt von einer tiefgreifenden Systemumstellung. Das neue System dient als notwendiger Grundstein für den zukünftig notwendigen Digitalisierungsprozess. So erhöhte die neue Bankensoftware die Geschwindigkeit der Kundenprozesse und ermöglicht die Realisierung der Digitalstrategie der Bank. Die Umstellung zum 19. August 2017 war ein einschneidendes Ereignis. Sie betraf sämtliche Bereiche der Bank. Alle Mitarbeiter wurden bis zum Migrationstermin intern geschult. Rund 1500 Arbeitstage flossen allein in die Migration. Auch nach dem Umstellungstermin bis zum heutigen Tag ist der Zeitbedarf für die Integration der neuen Systeme noch sehr hoch. „Ein großes Dankeschön gilt unseren Mitarbeitern für die hervorragende Arbeit und ebenso unseren Kunden für ihr Verständnis“, sagte Stefan Terveer, Vorstandsmitglied, im Rahmen der Veranstaltung.

Ausblick: Wichtiges Thema der Bank ist derzeit die Vorbereitung der geplanten Fusion mit der Raiffeisenbank Oldenburg eG, die im April 2019 auf den Vertreterversammlungen beider Banken rückwirkend zum 01.01.2019 zum Beschluss stehen wird. Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Beinke und Vorstandsmitglied Stefan Terveer stellten die elementaren Vorteile dieser Fusion heraus. Das an dem Abend veröffentlichte Fusionsmagazin wurde von den Vertretern mit starkem Interesse entgegengenommen. In diesem Magazin sind viele bedeutende Punkte bezogen auf das Fusionsvorhaben der beiden Banken näher erklärt. Interessierte können sich das Magazin gerne in den Filialen der Volksbank Westerstede eG abholen. Zudem wird zeitnah eine Internetseite zum Fusionsprojekt veröffentlicht auf der die Bank weiterführende Informationen bereitstellt. Im Anschluss an die Vorträge wurden Fragen aus dem Publikum zum Thema der geplanten Fusion beantwortet und darauf hingewiesen, dass die Banken gerne für Gespräche diesbezüglich für Mitglieder, Kunden und Interessierte bereit stehen.

Dass die Mitglieder-Vertreter mit dem derzeitigen Kurs ihrer Bank zufrieden sind, demonstrierten sie auf der Versammlung (Leitung: Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Beinke) mit eindeutigen Beschlüssen. So wurden – jeweils ohne eine Gegenstimme – der Jahresbericht festgestellt sowie Vorstand und Aufsichtsrat die Entlastung ausgesprochen. Einig zeigte sich das „Bankparlament“ auch bei zwei Wahlen zum Aufsichtsrat, indem es den beiden Amtsinhabern Jan-Gerd Antons und Charlotte Ende für drei weitere Jahre das Vertrauen aussprach. Beide wurden zudem von Stefan Grüterich (Prüfungsdienstleiter Banken des Genossenschaftsverbands Weser Ems e.V.) für Ihre 25jährige Tätigkeit im Genossenschaftswesen mit der silbernen Ehrennadel geehrt.